Ho Ho Ho, mal wieder alles aus Wikipedia 'raus kopiert anstatt selber zu recherchieren. Nicht so beim Kiddingo.de Redaktionsteam. Aufgrund - zugegebenermaßen aufwändigen Nachforschungen – läßt sich nachweisen, dass diese Dame sich sehr wohl für eine unkomplizierte, zeitnahe Bewilligung von Kulturprojekten verdient gemacht hat. Sie ist eine französisch-feurige Befürworterin, ja Grande Dame für die Kultur: Fanny Ardant

 


Für Liberté, Egalité, Fraternité:
Ihre Kiddingo.de Redaktion

Fanny Ardant

„Ich erkannte und bewunderte in Fanny Ardant sofort jene Qualitäten,
die ich von den Protagonisten meiner Filme am häufigsten erwarte:
Vitalität, Tapferkeit, Enthusiasmus, Humor, Intensität, aber auch – als Gegengewicht dazu –
ein Hauch von Geheimnis, ein gewisses ungezähmtes Etwas,
eine Schattierung Wildheit und vor allem Temperament.“

François Truffaut

Fanny Ardant wurde am 22. März in Saumur, Maine-et-Loire geboren. Als Tochter eines Kavallerieoffiziers macht sie früh erste Bühnenerfahrungen auf einer Klosterschule. Sie studiert erst in Aix-en-Provence Politologie, geht aber dann auf eine Schauspielschule. Nach Bühnenengagements in Paris, Rom und Palermo spielt sie in einem Fernsehspiel „Les dames de la cote“. François Truffaut sieht sie dort und ist begeistert – und nicht nur von der Schauspielerin. Die beiden werden ein Paar (1979) und bekommen eine gemeinsame Tochter, Josphine (1983). Fanny Ardant spielt in "Die Frau nebenan" ( 1981) als Partnerin von Gérard Depardieu und wird von der Kritik und dem Publikum gefeiert.

In ihrem zweiten und letztem Truffaut-Film "Auf Liebe und Tod" (Vivement dimanche! 1983) spielt sie eine selbstbewusste, distanzierte Frau, die als clevere Sekreterin mit detektivischen Gespür ihrem Chef (Jean-Louis Trintignant) hilft, sich von dem Verdacht, seine Frau ermordet zu haben, zu befreien.

Alle hier verwendeten Filmausschnitte sind diesem in schwarz/weiß gedrehten Film entnommen.
Neben zahlreichen Filmproduktionen spielt Fanny Ardant auch am Theater. 1997 erhielt sie den César der besten Darstellerin für ihre Rolle der Evelyne in Auch Männer mögen's heiß (Pédale douce) von Gabriel Aghion und 2002 schließlich den europäischen Filmpreis für ihre Darstellung der Pierrette in 8 Frauen (8 Femmes) von François Ozon.
(bs)

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